Google-Anzeigen – Angebot und Nachfrage – weniger Werbung = höhere Preise

Das Ende der Woche stand im Zeichen der Online Marketing Rockstars in Hamburg. Beim Adobe Lunch am Donnerstag werde ich mit folgenden Worten begrüßt: „Hast du mitbekommen was gestern geschehen ist?“ Ich ging vom Schlimmsten aus, doch was die Branche in Erstaunen versetzt, war zum Glück keine weitere menschliche Tragödie, sondern die neuste Google Maßnahme.

Wir alle kennen Google-Anzeigen. Drei erscheinen über den Suchergebnissen, bis zu 6 weitere erscheinen rechts am Rand. Doch das ist vorbei. Ab sofort verzichtet Google auf die zusätzlichen Anzeigen an der Seite.

Was bedeutet das für meine Google-Anzeigen?

Durch den Verzicht gehen Google mögliche Anzeigenverkäufe verloren. Dies muss natürlich ausgeglichen werden, schließlich ist Google seinen Aktionären gegenüber verpflichtet. Google ist sich sehr wohl bewusst, dass ein Verzicht auf Werbeeinnahmen ein riskanter Schritt ist und so gibt es gleich zwei Lösungsansätze:
Zum Einen wird Google bei Suchanfragen mit hohem Suchvolumen zukünftig vier statt drei Anzeigen ausspielen. Zum Anderen wird die künstliche Verknappung von Werbeflächen für höhere Preise bei den Anzeigenbuchungen sorgen.

Warum macht Google das?

Die kurze Antwort lautet: Geld. Unlängst hat Facebook vorgelegt und die Preise für Facebook-Kampagnen angehoben. Nun zieht Google nach. Die künstliche Verknappung ist dabei ein guter Schachzug. Schließlich werden so die Werbetreibenden selbst die Preise anheben, um möglichst auf den ersten drei Anzeigenplätzen zu landen.

Persönlich möchte ich jedoch auch eine andere Botschaft sehen. In Kombination mit dem letzten Google-Update hat der Schritt eine tiefere Botschaft:

‚Macht gute Webseiten! Kreiert guten Content!’

Wer guten, relevanten Content liefert, wird bei Google gut positioniert. Weniger Werbemöglichkeiten zwingen Seitenbetreiber sich noch intensiver mit ihrer Zielgruppe und den relevanten Inhalten auseinander zu setzen. Google bearbeitet damit aktiv die Zukunft des Internets, weg von einer zunehmenden Werbewüste hin zu knackig frischem Content.

Was muss ich jetzt tun?

Für Ihre Google-Anzeigen bedeutet die Umstellung folgendes:

  1. Prüfen Sie, ob Ihre Google-Anzeigen gut platziert sind.
  2. Passen Sie Ihre Anzeigen und Gebotsstrategie an.
  3. Prüfen Sie Ihre Keywords und Ihr Ranking.

Das ist die kurzfristige Lösung. Für die Zukunft müssen Sie Ihre Aufmerksamkeit noch mehr auf Ihre Webseite richten. Die drei Schritte lauten:

  1. SEO
  2. SEO
  3. SEO

Stellen Sie sich auf Ihre Kunden ein und erstellen Sie tolle Webseiten, passend für Ihre Zielgruppen.

Foto: wlablack via istockphoto.com

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